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Wie kommt der Preis eines DJs zustande?

Vielleicht fragst Du Dich…
  • 595 € für 6 Stunden DJing mit Anlage und Licht?
  • 695€ für 6 Stunden DJing mit einer größeren Anlage?
  • 995€ für 6 Stunden DJing mit einer sehr großen Anlage?
  • 60€ für jede weitere Stunde?

Ist das nicht ein bisschen zu viel Geld? 595€, bzw. 695€ oder 995€ sind sehr viel Geld, ja! Dem steht jedoch auch eine große und starke Leistung gegenüber. Im Folgenden erkläre ich hier in diesem Artikel, wie ein solcher Preis für einen DJ zustande kommt.


Der Liebhaber

Natürlich gibt es DJs, die schon für 100€ oder vielleicht umsonst am Abend auflegen und sogar noch eine Musikanlage mitbringen. Hier vergleicht man aber zwei komplett verschiedene Dinge miteinander. Das eine ist der Hobby- und Liebhaber-DJ, welcher ohne Gewinn- oder Entlohnungsabsicht neben der Arbeit am Wochenende zum Spaß ein wenig DJ spielt und sich schwarz, bar auf Tatze bezahlen lässt. Das andere ist der Profi-DJ mit Profi-Equipment und laufendem Business, Online-Auftritt und vielen guten Kundenbewertungen, der davon lebt.

Der Qualitätsunterschied macht sich auf gesamter Linie sehr schnell bemerkbar.

Die Anlage

Alleine die Musikanlage, welche ich dem Kunden bei einem Booking aufbaue hat einen Einkaufswert von 5.500 €, dazu kommen 1.000 € Licht und Nebel und im Falle für das Lichtpaket “Club” noch einmal zusätzliche 1.500€ für weiteres Licht.

Wenn man sich dieses oder gleichwertiges Equipment bei einem Verleih mieten würde, so könnte man hier schon ca. 300 € einplanen, aber dann muss man die Anlage sogar noch selbst abholen, selbst aufbauen, wieder abbauen, natürlich auch wieder zurückbringen und einen DJ hat man dann noch immer nicht.

Der gesamte Zeitaufwand

Zu den 6 Stunden DJing kommen noch viele weitere Stunden.

  • 2-3 Stunden Auf- und Abbau
  • 1-2 Stunden An- und Abfahrt
  • evtl. 1 Stunde persönliches Vorgespräch
  • 1 Stunde Musikvorbereitung, Telefonate mit dem Kunden, Angebot, Bookingvertrag & Rechnung schreiben, Hussen waschen etc…

So kann es durchaus sein, dass ich pro Auftrag um 15 Uhr nachmittags den Wagen mit meinem Equipment einlade und um 5 Uhr Nachts erst wieder zu Hause und fertig mit dem Ausladen des Autos bin. Das sind mal eben 14 Stunden Arbeit am Stück – plus die Arbeit, welche vorher schon in diesen Job geflossen ist.

Die Anfahrt und Materialkosten

Natürlich ist auch die Anfahrt ein Kostenpunkt. Neben den reinen Benzinkosten ist auch die Abnutzung des Wagens, sowie der Zeitaufwand der Anfahrt zu beachten.

Hinzu kommen auch noch Materialkosten, wie die Batterien für das Funkmikrofon, das Fluid für die Nebelmaschine/den Hazer, der Verschleiß des Equipments, sowie Kosten für Büromaterial.

Der Unterschied

Wenn sich also ein DJ bedeutend stark von diesen Preisen nach unten hin abhebt, dann sollte man sich folgendes fragen:

Hat dieser DJ auch…

  • … genauso viele und gute online-Bewertungen bekommen?
  • … eine professionelle Musik- und Lichtanlage, welche man sich online vorher anschauen kann?
  • … einen gepflegten und professionell aussehenden Onlineauftritt, also Homepage, Blog und Social Media, wie z.B. Instagram, Facebook, YouTube, etc..?
  • … eine Option auf einen Bookingvertrag?
  • … ein DJ-Ersatznetzwerk für den Notfall?
  • … vorgesorgt für den Fall des Versagens der Technik?
Die Zuverlässigkeit

Gerade in der Zuverlässigkeit liegt oft der größte Unterschied. Hier ist eine Liste, was meinen Kunden mit DJs bereits passiert ist, bevor sie sich dann doch kurzfristig für mich entschieden haben und Glück hatten, dass der Termin noch frei war:

Der DJ sagte ersatzlos ab, weil…
  • … er ein besser bezahltes Booking erhalten hat.

Der Klassiker! Sehr viele DJs arbeiten tatsächlich so. Für mich gilt: Einmal zugesagt – auf jeden Fall gehalten, bis auf den absoluten Notfall, in welchem für Ersatz gesorgt wird und nichts anderes steht im Bookingvertrag. 

  • … sein Kumpel ihm das Auto für den Abend doch nicht geben kann/ sein Auto in der Werkstatt/nicht verfügbar ist.

Das kommt tatsächlich sehr oft vor. Wenn das Budget nur sehr schmal ist, dann lohnt es sich halt nicht ein Auto für 80€ zu mieten. Ich miete mir für Bookings tatsächlich auch oft ein Auto, weil mir manchmal mein eigenes halt nicht zur Verfügung steht. 

  • … er beruflich ins Ausland versetzt wurde / er aus hauptberuflichen Gründen den Auftrag absagen musste.

Ein hauptberuflicher DJ kommt gar nicht erst in solche Situationen. 

  • … seine Familie oder Freunde ihn an dem Tag eingeladen haben.
  • … seine Freundin Urlaub für das Wochenende gebucht hat.

Bei einem Hobby- und Liebhaber-DJ sind die Prioritäten halt etwas anders gesteckt. Seine Freunde und Familie sind ihm vielleicht doch wichtiger als zum Spaß oder für einen sehr kleinen Gewinn bei fremden Leuten auf einer Party aufzulegen. Beim Profi geht die Arbeit immer vor, denn daran hängt seine Existenz. 

  • … er aus Versehen zwei Aufträge am gleichen Tag angenommen hat.

Das kann einem Profi-DJ mit ordentlicher Buchführung und Terminkalender nicht passieren. 

Der Profi kann nicht absagen

Genau das ist auch der hauptsächliche Unterschied zwischen Hobby- und Liebhaber-DJ und Profi. Die Arbeit mit der wir unser täglich Brot verdienen können wir nämlich nicht wegen privaten Gründen absagen und im Krankheitsfall zieht man entweder trotzdem durch oder man hat ein stabiles und zuverlässiges DJ-Ersatznetzwerk. Wenn es wirklich nicht mehr geht, denn der Kunde wird in keinem Falle im Stich gelassen, sonst ist der Ruf im Eimer.

Auch denken viele nicht daran, was passiert wenn die Technik streikt. Ist der DJ auch darauf vorbereitet? Ein Profi hat für jeden Fall vorgesort, so dass die Party nicht aufgrund einer Technikpanne enden muss.

Erfahrung, Know-How und Musikrepertoire

Ein großes Musikrepertoire zu haben ist eine Sache. Eine andere ist es zu wissen, wie man damit umgeht. Im Laufe der Zeit entwickelt man ein Gespür für das Publik und weiß welche Songs in welchem Zusammenhang in welcher Reihenfolge gut kommen.

Dabei hilft einem nichts, als Erfahrung. Ein guter Event- und Hochzeits-DJ unterwirft seinen eigenen Geschmack fast komplett dem des Kunden und des Publikums. Es zählt nur was gerade gut läuft und nicht was der DJ gerne hören würde. Auch hier ist die Gefahr bei Hobby- und Liebhaber-DJs größer, einen DJ zu bekommen der einfach nur sein eigenes Ding durchzieht, denn dieser macht das ja hauptsächlich nur zum Spaß. Warum sollte er Songs spielen, die ihm nicht gefallen?

Der Marktwert

Manche DJs haben sich über die Jahre einen so guten Ruf aufgebaut und sind so bekannt, dass sie ihre Preise einfach nur aufgrund der hohen Nachfrage höher gestalten können, als Kollegen, die vielleicht sogar eine gleichwertige oder sogar bessere Leistung anbieten.

Ich selbst würde mich erst dazu zählen, wenn ich das gesamte nächste Jahr ausgebucht bin und dies ist noch nicht der Fall, auch wenn ich schon jetzt nach drei Jahren hauptberuflich als DJ recht gut gebucht werde. Somit ist mein Preis noch nicht durch die pure Nachfrage gestiegen. Ein sehr gefragter DJ kann durchaus mal bei 1500€ pro Abend liegen.

Die Werbung

Ein Profi-DJ investiert in Werbung und auch dies muss im Preis einkalkuliert werden. Das der Kunde den DJ überhaupt findet ist somit auch schon eine Leistung, die mit in den Preis einfließt. Dies kann man entweder durch eine SEO-optimierte Seite erreichen, oder über Anzeigen, welche man schaltet und beides kostet Geld und Zeit.

Kunden, welche mich bereits kennen, oder über Empfehlungen anderer Kunden auf mich gekommen sind, ganz ohne Werbung, können bei mir einen Gutschein einlösen, welchen alle ehemaligen Kunden von mir nach dem Event bekommen haben und müssen somit nicht für die Werbung mitbezahlen.

Die Steuern

Kein Kunde will das hören, denn fast niemand zahlt gerne Steuern, aber natürlich sind in diesem Preis auch Mehrwertsteuer und Lohnsteuer enthalten, und das nicht zu knapp.  Wenn man seine Bookings öffentlich in einem Blog und auf Instagram postet und regelmäßig 5-Sterne Bewertungen von Kunden auf Google bekommt, dann weiß das Finanzamt ganz genau wie viele Bookings man so hat und man kann da nichts einfach mal unter den Tisch fallen lassen.

FAZIT: Was davon ist mir als Kunde wichtig?

All diese Punkte muss man auf dem Schirm haben und sich dann entscheiden, welche dieser Punkte einem selbst wichtig sind und wofür man bereit ist, Geld auszugeben.

Wem 595 € für das Minimalpaket mit 6 Stunden DJing, Anlage, Licht, Funkmikrofon, Auf- und Abbau, sowie der Anfahrt bis 30km zuviel Geld sind, den kann ich absolut verstehen. Nur leider kann ich ihm aufgrund von purer geschäftlicher Kalkulation nicht weiterhelfen. Auch würde ich im absoluten Notfall für weniger Geld keinen würdigen und zuverlässigen Ersatz finden können, denn auch bei anderen DJs sieht die Kalkulation nicht anders aus.

Meinen Kunden waren bisher stets mit meiner Leistung für den bezahlten Preis sehr zufrieden und das kann man auch an den vielen 5-Sterne Bewertungen ablesen.

Hier sind alle Infos für ein Hochzeits-Booking: https://nickotronic.de/dj/hochzeit

… und hier alle Infos für sonstige Events: https://nickotronic.de

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